Was ist CMD?

Kleine Ursache, große Wirkung.

Einfach ausgedrückt bedeutet CMD, dass etwas mit dem Biss nicht stimmt. CMD steht für „craniomandibuläre Dysfunktion“. Dies setzt sich aus den lateinischen Wörtern Cranium (Schädel), Mandibula (Unterkiefer) und Dysfunktion (gestörte Funktion) zusammen. Bei der CMD harmonieren Ober- und Unterkiefer nicht miteinander, sodass bei lockerem Schließen die Zähne nicht aufeinander passen. Bereits ein zehntel Millimeter Abweichung genügt, dass der Körper auf ein Notprogramm umschaltet. Da Nahrungsaufnahme höchste Priorität hat, gleichen Kiefergelenke, Bänder und Muskulatur den Unterschied aus, um ein störungsfreies Kauen zu ermöglichen. Diese winzige Ursache hat oft fatale Auswirkungen auf den gesamten Körper. Der Hauptgrund dafür liegt in der häufigen Wiederholung dieser unnatürlichen Bewegung. Allein zum Schlucken legt der Mensch zwei- bis dreitausendmal täglich die Zähne aufeinander. Hinzu kommen das Kauen und das Zusammendrücken der Zähne unter Stress. 


Kettenreaktion durch den Körper

Durch die häufige, falsche Belastung befinden sich die Kiefergelenke permanent in einer durch die Zähne erzwungenen falschen Position. Auch die Kaumuskulatur arbeitet nicht in der vorgesehenen Weise. Sie verspannt sich und löst Gesichtsschmerzen, Tinnitus, Spannungskopfschmerzen und andere Symptome aus. Die Verkrampfung setzt sich oft in der Halswirbelsäule und im Schulterbereich fort. Daraus kann eine Fehlstellung der Wirbelsäule folgen, die letztlich Beschwerden im Bereich des unteren Rückens, der Hüfte und sogar der Kniegelenke auslöst. Die Auswirkungen eines falschen Zubeissens sind bis zu den Füßen hinunter messbar. Ein winziger Dominostein fällt um und löst eine gewaltige Kettenreaktion aus. 

Die gute Nachricht: Richten wir den kleinen Dominostein wieder auf, kann dies eine ganze Reihe an massiven Beschwerden an der Wurzel packen und dauerhaft heilen.